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37.
Welch Schickſal ruft auf dieſem Erdenrunde und auf der Menſchheit, die hier leidend lebt? Wer iſt der Sehende? Wer giebt mir Kunde? Iſt keine Hand, die mir den Schleier hebt?
Um uns und über uns iſt Nacht, wir wallen Im Dämmerlichte der Vergangenheit, Und auf den Morgen der Geſchichte fallen Die ſchwarzen Schatten einer Ewigkeit.
38.
Doch ſtreben ſoll der freie Menſch und wagen Den Aufſchwung zu der Wahrheit goldnem Licht, Wer reines Herzens nahet, dem verſagen Die Himmliſchen den Lohn des Strebens nicht. Was ſie beſchloſſen mit der Nächte Siegel,
Das ſtehet klar vor ſeinem Auge da; Denn ewig zeigt die Geiſterwelt im Spi egel, Was je im Reiche der Natur geſchah.
39. Erſt herrſchten die zerſtörenden Gewalten, Des Abgrunds finſtre Geiſter hatten Macht, Es konnte ſich nichts Bleibendes geſtalten, Und was der Tag gebar, verſchlang die Nacht.


