Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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hier transportirte man ihn ins Hotel⸗Dieu, wo er ärzt⸗ liche Hilfe erhielt. Auch Couthon und Henriot und der jüngere Robespierre waren hier. Nachdem der Verband angelegt, wurden Alle nach der Conciergerie gebracht, wo Saint⸗Juſt ſich bereits befand.

Der Prozeß wurde ihnen mit derſelben Schnelligkeit gemacht, welche ſie bisher angeordnet hatten.

Schon um drei Uhr Nachmittags führte man ſie vor das Revolutionstribunal, welches, bis Tags zuvor ein Werkzeug Robespierre's, heut ebenſo gehorſam der Macht des Convents ſich beugte.

Fouquier⸗Thinville mußte ſeinen Gonner Robes⸗ pierre anklagen. Er that es. Der Spruch konnte nicht zweifelhaft ſein: es war der Tod.

Zwei Stunden ſpäter warteten bereits die Karren am Fuß der großen Treppe auf die Verurtheilten, die mehr oder minder am Körper verſtümmelt waren. Man band ſie grauſamer Weiſe noch an die Pfoſten des Kar⸗ rens, ſo daß ihnen das Schwanken des Karrens auf dem Pflaſter Schmerzensrufe entriß.

Der Zug ging durch die bevölkertſten Theile von Pa⸗ ris. Die Thuͤren, Fenſter, Balkone, die Dächer waren vollgedrängt von Zuſchauern und namentlich von feſtlich geputzten Frauen. Sie beklatſchten die Hinrichtung, in der Meinung, den Schrecken zu ſühnen durch Verfluchung des Mannes, welcher ihm ſeinen Namen gegeben.