Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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Ein Gendarm zielte auf Robespierre und rief dabei:

Der iſt's!

Er ſchoß und zerſchmetterte Robespierre die Kinn⸗ lade.

Man nahm ſeine Freunde und auch ihn gefangen. In Colonne, gebunden, wurden ſie Alle nach dem Con⸗ vent geführt. Robespierre, von vier Gendarmen auf ei⸗ ner Sänfte getragen, das Geſicht mit einem blutigen Ta⸗ ſchentuch umbunden, eröffnete den Zug. Hinter ihm der lahme Couthon; der jüngere Robespierre, ohnmächtig von zwei Männern in den Armen getragen; Lebas Leich⸗ nam, bedeckt mit einem blutbefleckten Tiſchteppi ich; Saint⸗ Juſt, zu Fuß, die Hände gebunden, baarhäuptig und die Augen in Ergebung geſenkt; zuletzt die uübrigen Mitglie⸗ der der Gemeine.

Man brachte die Gefangenen nach den Condent. Robespierre wurde im Vorzimmer auf einen Tiſch gelegt ein umgelegter Stuhl diente ihm zum Kop fäten. Das Volk ſtrömte beſtändi ig in dieß Vorzimmer aus und ein, um den geſtürzten Herrn der Re eyublit zu ſehen. Dieſes Begaffen war das demüthi gendſte für Robespierre, denn man erſparte zihm weder Blicke, noch Schmähungen, noch Beweiſe der Verachtung. Die Huiſſiers zeigten ihn, wie man ein wildes Thier im Käfig zeigt und Robespierre, um dieſen Schimpf ertragen zu ko: nnen, ſtellte ſich todt. Schonung mit dem Unglück kannte man nicht. Ein Huiſ⸗