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Jetzt rollten unten die Kanonen gegen das Stadt⸗ haus heran: der Convent hatte ſie erobert und kehrte ſie gegen die Gemeinde. Man ſchlug die Thüren des Stadt⸗ hauſes ein und eine bewaffnete Schaar drang nach dem Sitzungsſaale vor.
Beim Lärm der nahenden Feinde hatte Lebas, der zwei Piſtolen beſaß, eine davon Robespierre überreicht und ihn beſchworen, ſich den Tod zu geben. Aber Robes⸗ pierre wie Saint⸗Juſt und Couthon lehnten den Selbſt⸗ mord ab und zogen es vor, von der Hand ihrer Feinde zu ſterben. Unbeweglich um einen Tiſch im Saale der Gleichheit ſitzend, hörten ſie den Lärm der Heraufſtürmen⸗ den und erwarteten ſie ihr Geſchick.
Beim erſten Kolbenſtoß gegen die Saalthür ſchoß ſich Lebas ins Herz und ſank todt zuſammen. Der jün⸗ gere Bruder Robespierre's ſprang aus dem Fenſter in den Hof und brach ſich ein Bein. Coffinhall packte den ſtumpf⸗ ſinnig dakauernden Henriot und, um ſeine Wuth auszu⸗ laſſen, ſchleuderte er ihn aus dem Fenſter auf einen Miſt⸗ haufen.
„Geh', elender Trunkenbold,“ rief er ihm nach, „Du biſt des Schaffots nicht werth.“
Jetzt brachen die Soldaten des Convents in den Saal.
„Tod dem Tyrannen!“ ſchrieen ſie.
„Wer iſt der Tyrann?“


