131
Schrei der Emporung aus. Die Kanoniere ſchlugen mit Kanonenwiſchern und Fäuſten auf Henriots Pferd. Ein wildes Lärmen toſte dabei.
„Nieder mit Henriot!“
„Nieder mit Robespierre!“
„Es lebe der Convent!“—„Es lebe der brave Ka⸗ nonier!“
Henriot riß endlich ſein Pferd zurück und ſprengte aus dem Hofe der Tuilerien nach dem Stadthauſe, verfolgt von dem Wuthgeſchrei der Menge.
Auf der andern Seite verkündeten Conventsmitglieder jetzt, daß Robespierre, Saint⸗Juſt, Couthon und Henriot außer dem Geſetz erklärt ſeien und die Nationa Farden wie Pikenträger antworteten darauf mit einem Jubelge⸗ ſchrei. Man ſteckte die Fackeln auf die Flintenläufe und nicht aufhören wollten die Rufe: Es lebe die Freiheit! Es lebe der Convent! Nieder mit den Tyrannen!“
Man ſtürmte nach dem Stadthauſe; der gerettete Convent voran, um das Neſt des Feindes zu zerſtören.
Auf dem Carouſſelplatz blieb nur die Artillerie zurück.
Man hatte Jean, den Kanonier umringt, mit Vi⸗ vats betäubt, ungeachtet ſeiner Verwundung ihn umarmt, geküßt— geſchüttelt. Durch den dichten Kreis, der ſich um ihn gebildet, drängte ſich jetzt noch ein Mann haſtig 9*


