Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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Jean nahm die Fackel aus der Hand eines Kano⸗ niers und ſchleuderte ſie in den leeren Raum vor der Ka⸗ none.

Was machſt Du? rief Henriot.

Ich habe die Fackel weggeworfen! entgegnete Jean kaltblutig.

Warum?,

Weil mir's gefiel.

Schuft, willſt Du mich narren?

Narren? das wär' ſchwer.

Feuer, commandire ich.

Jean ſetzte ſich auf den Lauf des Geſchützes und be⸗ trachtete den General mit hohniſchem Lächeln.

Teuer! ſchrie Henriot roth vor Wuth.

Das iſt gegen das Geſetz, verſetzte Jean.

Henriot riß ſeinen Säbel aus der Scheide, in die er ihn geſteckt hatte und ſprengte dicht an den Kanonier heran.

Wirſt Du gehorchen?

Jean zuckte mit den Achſeln.

Außer ſich vor Wuth ſchlug Henriot mit ſeinem Sä⸗ bel nach dem Kanonier; aber Dank ſeiner Trunkenheit und ſeines blinden Zornes, der Hieb ſtreifte nur leicht d ie Schulter Jeans.

Aber nun war auch das Zeichen des Losbruchs gegen Henriot gegeben. Das Volk, welches bisher mit angſt⸗ voller Spannung dem Vorgange zugeſehen, brach in einen

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