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tet war, ſahen ſtumm und in höchſter Spannung den Anſtrengungen Jeans zu. Mehr oder minder waren Alle eine Beute der Angſt und der Ungewißheit. Wollte der Kanonier wirklich dem Beſehl Henrets gehorchen? Wollte er Feuer geben auf den Convent? Alle fühlten, daß er gewiſſermaßen das Schickſal Fraukreichs in ſeinen Hän⸗
den habe. Feuerte er, ſo war der Convent geſprengt, und Robespierre mit der Ghemennde ſiegte. Mit dieſen das Schreckensregiment, aus dem— wer weiß? ein Crom⸗
well oder ein Cäſar erſtehen mußte.
Ein dumpfes Murmeln lief durch die Reihen. Es zeigten ſich Symptome, als wollte man Jean mit Gewalt an der Ausführung des Befehles Henriots verhindern.
Ein Offizier trat zu ihm heran und ſagte;
„Biſt Du toll, Kanonier? Du willſt dieſem Trun⸗ kenbold gehorchen? 2
„Bürger Lieutenant,“ erwiderte Jean,„fürchte Nichts. Ich will ihm etwas Spaß machen.“
Das Geſchutzſ ſtand endlich feſt.
„Ach brav, brav!“ ſe r rie Henriot außer ſich.„Jetzt Feuer Nieder mit den Sch huften da drüben!“
Eine athemloſe S lle herrſchte auf dem großen, von Volk und Soldaten dicht gedr rängten Hofe des Carouſſel. Aller Augen hafteten auf dem Kanonier, den man beim lodernden Fackelſchein an der Kanone ſtehen ſah.
„Feuer! commandirte Henriot.„Feuer!“
41864. 17. Apoll von Byzanz. IV. 9


