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„Aber die Disciplin!“
„Ah, gut, die Disciplin!“ verſetzte Jean.„Der Con⸗ vent iſt unſer Obercommandant; er hat Henriot abgeſetzt.“
„Er wird ſich's nicht gefallen laſſen.“
„Glaub's.“
„Da, ſieh, da rücken wieder welche an, ſeine Ge⸗ treuen!“
Eine Menge von Nationalgarden, Pikenträger und Volk wälzte ſich jetzt von der anderen Seite des Carouſſel⸗ hofes gegen die Tuilerien. Im Nu wimmelte der Platz von Truppen; aber merkwürdiger Weiſe rückten ſie ſtumm heran und von der wilden Begeiſterung, die noch vor dem Stadthaus ausgebrochen, war keine Spur mehr zu be⸗ merken. Der Convent hatte ſich ſo gefürchtet im Volk ge⸗ macht, ſeine Autorität wurde als ſo hochſtehend empfun⸗ den, daß Alle vor einem Attentat auf dieſe Verſammlung zitterten.
Wie toll ſprengte jetzt Henriot durch die Reihen. Er ſchwankte auf ſeinem Pferde und ſchwang wild den Säbel, als er der Artillerie zuſchrie:
„Bürger Kanoniere! An Eure Geſchütze! Ich bin der General Henriot, Ihr kennt mich, ich werde die Republik retten! Schreit: Es lebe Robespierre! meine Kinder. Hier ſind die Verräther, Kinder— brennt ihnen den Pelz ab! He? Wollen doch'mal ſehen, ob ſie brave Kinder ſo herumſpringen laſſen können, wie ſie wollen! Hier iſt noch


