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trunkener könnte Feuer auf die Repräſentanten und gegen das Vaterland commandiren?“
Beim Schein der Fackeln konnte man ſehen, daß die Officiere die Geſchütze mit großer Gleichgiltigkeit aufſtell⸗ ten und leiſe mit einander ſprachen. Sie befahlen ihren Kanonieren gar nichts, gingen ſtumm auf und ab und ſchie⸗ nen unentſchloſſen zu ſein, auf welche Partei ſie ſich ſchla⸗ gen ſollten. Die Kanoniere thaten gleichfalls nichts; die meiſten ſaßen auf der Erde; andere lehnten an ihren Ge⸗ ſchützen.
Einer von ihnen allein folgte mit geſpannteſter Auf⸗ merkſamkeit allen Vorgängen bei den Geſchützen. Es war Jean, der Nationalgardiſt. Er ſaß, anſcheinend auf Be⸗ fehle wartend, auf ſeinem Geſchütz und fühlte, daß der entſcheidende Moment gekommen ſei, in welchem auch er ſeine Rolle ſpielen konnte.
Ein Kamerad trat zu ihm.
„Nun,“ meinte dieſer,„was ſagſt denn Du, Jean; was wird geſchehen?“
Jean nahm eine Fackel und brannte ſeine Pfeife an.
„Haſt Du gehört?“ entgegnete er.
„Die da oben vom Convent, ja!“
„Wirſt Du auf ſie ſchießen?“
Der Kanonier juckte ſich hinter den Ohren.
„Der Teufel!“ ſagte er verlegen.
„Haben die da oben recht oder Henriot?“


