Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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gewaltſam auf einen anderen Gegenſtand zu lenken, wandte er ſich plötzlich zu André und ſagte:

„Heut morgen habe ich Ihren Vater geſprochen.

André Chenier fuhr erſtaunt empor.—

„Doktor,“ entgegnete er,„ich habe ihn ebenfalls heut früh geſprochen.“

„Wann?“

„Um elf Uhr.“

„Da kam er von mir,“ rief der Arzt in ſichtlicher Beſtürzung.„Was hat er Ihnen geſagt, ich bitte?“

„Der alte Mann hat Sie angeklagt.“

„Das dachte ich!— der Kurzſichtige ahnt nicht, daß er Ihr Unglück herauf beſchwört!“

„Mein Unglück?“ rief André aus, ſprang auf und ſtellte ſich vor Frau von St. Aignan und Maury hin. „Was iſt mein Unglück?“ fuhr er dann heftig fort;„daß ich dieſe Moͤrder nicht ſterben ſehe und nicht weiß, ob ſie nach meinem Tode noch weiter leben werden! Mein Un⸗ glück? O was ich im Journal de Paris geſchrieben, in des braven Rouchers Journal, den ich ins Gefängniß ge⸗ bracht und deſſen Umgang mir dieſe Elenden nicht einmal laſſen— was ich in den Salons geſprochen, ich will es hier dieſen verkappten Sbirren und draußen den elenden Henkern in die Ohren ſchreien—“

„um Gottes Willen!“ unterbrach ihn angſtvoll die junge Witwe, indem ſie ſeinen drohend erhobenen