Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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von St. Aignan war, ſchob ſie ihren reizenden Fuß unter der Robe hervor und machte eine Bewegung, als wenn ſie tanzen wolle, indem ſie dabei, als ſei es Folge des Ge⸗ ſprächs, zu Herrn von Trudaine ſagte:

„.... Da es keine Frauen mehr gibt, welche zu tödten wiſſen, ehe ſie ſterben, ſo finde ich es ſehr natürlich, daß die Männer demüthig ſterben, wie Ihr Alle binnen wenigen Tagen beweiſen werdet.“

André Chenier that, als wenn er mit Maury ſich unterhielte; aber er erröthete nach den Worten des Fräu⸗ lein von Coigny und biß ſich auf die Lippen. Er mußte es verſtanden haben, daß ſich die junge Gefangene wegen einer Unterhaltung rächen wollte, die ihr zu vertraulich war. Frau von St. Aignan zeigte gleichfalls äußerlich, daß ſie die Bemerkungen ihrer Rivalin nicht beachtet; mit dem ihr eigenen Takt miſchte ſie ſich in das Geſpräch und ſprach lebhaft zu André, aus Furcht unſtreitig, daß dieſer dem Fräulein von Coigny den Vorwurf beantworte und ſich dabei abermals zu Unvorſichtigkeiten hinreißen laſſe. Ihre Furcht ſtieg um ſo mehr, als ſich einige verdächtige, nicht gekannte und nicht zu dieſer Geſellſchaft gehörige Perſonen in ihrer Nähe patrouillirend und hinter den Pfeilern zeigten. Es waren die Mouchards der Schreckens⸗ regierung.— Maury verſtand die Situation und um das Geſpräch