Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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hen, außer mir;“ entgegnete André düſter.„Ich kann mich nicht freuen, ich fühle etwas Unheilvolles nahen und kann meinen Geiſt nicht aus den Banden dieſer Ahnung reißen.“

Maury ſchwieg. Er wollte ſeine Befürchtungen, die ihm Herr Louis von Chenier, der Vater André's, einge⸗ flößt, nicht mittheilen.

Aber Frau von St. Aignan griff das Wort Andre's auf und ſagte:

„Erſchrecken Sie mich doch nicht! Ich bin ja ſchon ſo reich an Kummer und Befürchtungen— ſoll ich mich nun noch über Ihre Thorheiten grämen?“

Und ſich zum Ohre des Arztes beugend, ſetzte ſie hinzu:

„Hier gibt es überall Spione, achten Sie darauf, daß er ſich nicht compromittirt. Auch mich hört er leider zu wenig und ich zittere für ihn alle Tage, weil er ſtets in

der übelſten Laune iſt.“

Doktor Maury warf unwillkürlich einen Seitenblick auf André Chénier und dieſer, welcher geahnt haben mochte, was die Herzogin geflüſtert, lächelte ihm bitter zu und murmelte:

„O ſie denkt, daß ich mich noch compromittiren kann!“ 3

Maury überließ ſich einen Augenblick den Gedanken, welche dieſe Scene in ihm aufgerufen. Es lag ein eigen⸗