Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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O dieß iſt durchaus nicht das, was ich nöthig habe, unterbrach ihn Herr von Chenier;ich will mich nicht verſtecken, Herr Doktor; im Gegentheil, ich will mich zeigen, mehr als bisher. Wir ſind in einer Zeit, wo man einen Entſchluß faſſen muß und am Ende fürchte ich auch nichts mehr für meinen alten Kopf. Aber der André, der liebe André geht mir zu Herzen, Herr Doktor, und ich kann es nicht länger ertragen, ihn in dieſem gräulichen Hauſe von St. Lazare zu wiſſen!

Doktor Maury warf einen durchdringenden Blick auf den alten Herrn, als wolle er ſich überzeugen, daß die eben gehörten Worte ernſt gemeint ſeien; dann ent⸗ gegnete er faſt rauh:

Er muß im Gefängniß bleiben; das iſt das Beſte, was zu thun iſt.

Ich werde verſuchen....

Hüten Sie ſich, etwas zu verſuchen 19

Ich werde ſagen...

Hüten Sie ſich, etwas zu ſagen!

Herr von Chenier ſchwieg wie betäubt und faltete ſeine Hände zwiſchen den Knieen mit dem Ausdruck ſo tie⸗ fer Trauer und Reſignation im Geſicht, daß der härteſte Charakter bei dieſem Anblick gerührt worden wäre. Er betrachtete dabei Maury mit einem Blicke, indem ſich ein Gemiſch der widerſprechendſten Gefühle kund gab und der zu fragen ſchien: Bin ich denn recht hier? Iſt dieß der

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