keine Schuhe, wahrſcheinlich um des Namens Ohnehoſe würdig zu ſein.
Endlich trug er den Zweck ſeiner Anweſenheit vor.
„Der Bürger Robespierre iſt krank,“ ſagte er mit einem ſehr entſchiedenen Ton und einer ſeltſamen Grimaſſe. „Um zwei Uhr ſollen ſie zu ihm kommen.“
„Maury gab ihm ein Zweiſousſtück, als er wieder gehen wollte. Der Burſch aber warf es trotzig in eine der Fenſterſcheiben, daß ſie in hundert Stücke barſt, und tanzte dann die Treppe hinunter, indem er ſich das Ca irn pfiff.
Maury, ohne durch dieſen Zwiſchenfall weiter be⸗ rührt zu ſein, wandte ſich nun an den alten Bedienten.
„Was wünſchen Sie?“ fragte er, indem er ihn ein⸗ zutreten nöthigte.
Der Alte ſchloß nun erſt mit vieler Vorſicht die Thür des Vorſaales, blickte noch einmal um ſich und kam ſicht⸗ lich in Angſt, als er Gilbert bemerkte, welcher inzwiſchen erwacht war und kerzengerade an der Wand ſtand.
„Ich wollte, mein Herr,“ ſtotterte er faſt unvernehm⸗ lich, Die Frau Herzogin iſt heut ſehr leidend...“
„Welche?“ fragte Maury etwas hart;„reden Sie ſchnell und lauter. Ich weiß nicht, bei wem Sie in Dien⸗ ſten ſtehen.“
Der alte Mann ſchien über dieſe rauhe Sprache er⸗ ſchrocken zu ſein, ebenſo wie er durch den jungen Sans⸗ culotten in Verlegenheit geſetzt worden war. Seine wel⸗


