Teil eines Werkes 
4. Theil (1861)
Entstehung
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Die Kriſis nahte.... es fragte ſich nur, welches Reſul⸗ tat derſelben entſteigen werde.

Es war der dierte Juli, ein heißer Tag; denn die Sonne ließ ſich nicht irre machen und ſchien in dem repub⸗ likaniſchen Monat Thermidor ebenſo glühend hernieder, wie im ariſtokratiſchen Juli, den die Republik, wie den ganzen alten Kalender, abgeſchafft hatte.

Gilbert liegt im Vorzimmer ſein es Herrn nach ge⸗ wohnter Weiſe auf der Erde und ſchläft. Der brave Burſch hat ſeine Hochzeit verſchoben, denn Roſa war bis vor Kur⸗ zem noch immer leidend geweſen in Folge der Gemüths⸗ bewegungen während ihres Opferdienſtes beim Feſt der Vernunft; auch wollte Gilbert eine beſſere, ruhigere Zeit abwarten, ehe er den Dienſt bei Dr. Maury aufgab. Roſa hatte dieſe Idee in ihm angeregt, denn im Grunde war der brave Kerl ſelbſt nicht reich an Gedanken und in Bezug auf die Politik naiver, als den Umſtänden nach an⸗ genommen werden könnte.

Plötzlich tönte die Klingel.

Gilbert aber ſchlief den Schlaf des Gerechten und rührte ſich nicht. Die Hitze konnte der Burſch gar nicht vertragen.

Die Schelle wird noch einmal und ſtärker gezogen. Aber der Geliebte Roſa's verwebt den Ton, der im Schlaf in ſeine Ohren dringt, wahrſcheinlich mit ſeinen Träumen.

Nach zwei Minuten trat Dr. Maury in den Vorſaal,

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