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ſchen geſehen. In dieſem Augenblick ſieht er eine ganze Nation, welche mit allen Unterdrückern des Menſchenge⸗ ſchlechtes im Kampfe liegt, den Gang ihrer heldenmüthi⸗ gen Arbeiten einſtellen, um ihre Gedanken und ihre Wün⸗ ſche zu dem großen Weſen zu erheben, das ihr den Be⸗ ruf gab, ſie zu unternehmen und die Kraft, ſie auszu⸗ führen! 4
„Er hat die Könige nicht geſchaffen, um das Men⸗ ſchengeſchlecht zu verſchlingen; er hat die Prieſter nicht geſchaffen, um uns gleich gemeinem Vieh an den Wagen der Könige zu ſpannen und um der Welt das Beiſpiel der Niederträchtigkeit, des Hochmuths, der Treubrüchig⸗ keit, der Habſucht, der Wolluſt und der Lüge zu geben: ſondern er hat das Weltall geſchaffen, um ſeine Macht zu verkünden, er hat die Menſchen geſchaffen, um ſich ge⸗ genſeitig zu unterſtützen, zu lieben und auf dem Wege der Tugend zum Glück zu gelangen.
„Er iſt es, der in die Bruſt des Unterdrückers die nagende Reue und in das Herz des unterdrückten Unſchul⸗ digen die Ruhe und den Stolz legt; er iſt es, der den gerechten Menſchen zwingt, den ſchlechten zu haſſen und den ſchlechten nöthigt, den gerechten zu achten; er iſt es, der die Stirne der Schönheit mit Scham ſchmückt, um ſie noch ſchöner zu machen; er iſt es, der den mütterlichen Buſen wogen macht von Zärtlichkeit und Freude; er iſt es, der die Augen des an den Buſen ſeiner Mutter ge⸗


