Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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Gegenüber dieſer Tribüne befand ſich eine koloſſale Gruppe ſinnbildlicher Figuren, die einzige Poeſie dieſer Zeit, welche der römiſchen nachahmte; dieſe Gruppe ſtellte den Atheismus, den Egoismus, das Nichts, die Verbre⸗ chen und die Laſter dar. David, der große Republikaner und Maler, hatte dieſe Bilder in brennbare Stoffe ſkul⸗ pirt, denn ſie ſollten als die Opfer des Feſtes verbrannt werden. Die Idee Gottes ſollte ſie in Aſche wandeln.

Alle Deputirten, gleichmäßig in blauen Fracks mit rothen Aufſchlägen und einem ſymboliſchen Strauß in der Hand, hatten bereits auf den Stufen Platz genommen. Viele runzelten bedenklich die Stirn über Robespierres Warten, Einzelne flüſterten mit einander. Eine Gruppe junger Männer murrte ganz laut.

Was ſoll das bedeuten? fragte Einer...

Warum läßt Robespierre uns warten? ein An⸗ derer.

Sind wir weniger als er?

Du ſiehſt es ja.

Freilich, warf ein junger Mann höhniſch ein,der Convent iſt der Sklave Robespierre's.

Tallien, das muß ein Ende finden.

Pſt! Pſt! riefen Einige warnend.

Seht ihr denn nicht, daß die Tribüne wie ein Thron erbaut iſt? Für Se. Majeſtät Robespierre? ergänzte Tallien.