Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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wohl man dieſen ariſtokratiſchen Namen nicht auszuſpre⸗ chen wagte, war von ihm allein wieder an die Stelle der Vernunft geſetzt, mit der Chaumette ſeinen Götzendienſt einige Monate getrieben. Robespierre hatte dieſes Feſt ange⸗ regt, der Convent hatte ihn zum Präſidenten gemacht, damit der Urheber des Dekretes, welches das höchſte Weſen wieder der Religion der Republik zurückgab, auch der erſte Vollzieher desſelben werde. Es war eine Zuvorkommenheit, eine Auszeichnung Robespierre's, die hauptſächlich aus Furcht vor ihm ertheilt wurde und durch eine öffentliche Handlung ihn als faktiſchen Herrn, den Erſten der Repub⸗ lik auch vor aller Welt erſcheinen ließ. Darum hing Ro⸗ bespierre mit ſo großer Leidenſchaftlichkeit daran, dieß Feſt war ihm ein Triumph, in dem er ſich berauſchte, ehe er ihn noch genoß. Er hatte dieſen Tag mit der Ungeduld eines Mannes erwartet, der einen großen Plan in ſich trägt und befürchtet, der Tod möchte ihn von der Ausführung desſelben abhalten. Von allen Miſſionen, die zu erfüllen er beſtimmt ſei, war in ſeinen Augen die höchſte und hei⸗ ligſte die Wiederſtellung des religiöſen Gefühls im Volke. Den Himmel wieder an die Erde knüpfen durch das von der Republik zerriſſene Band eines Glaubens und ver⸗ nunftgemäßen Cultus ſchien ihm die Vollendung der Re⸗ volution. Und er war es, der dieſe Vollendung bewirkte! War das nicht der höchſte Ruhm? Von dem Tage an, wo die Vernunft und die Freiheit ſich im Bewußtſein wieder