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„Du wirſt zufrieden ſein.“
„Alſo es iſt abgemacht, Chenier.“
„Ohne Widerrede.“
„So leb' wohl, ich habe viel zu thun.“
Chénier verließ den Mann, der heut' glücklich in dem Gedanken war, am nächſten Tage das Feſt des höchſten Weſens zu feiern, die Reliegion in Frankreich wieder her⸗ zuſtellen.
Als der Dichter ſeine Wohnung betrat, ſagte er:
„Man muß Staatsmann ſein— ich werde die Hymne machen.“
Achtes Kapitel. Das Feſt des höchſten Weſens.
Der 8. Juni 1794 war ein wundervoller Sommer⸗ tag. Der Himmel prangte in orientaliſcher Reinheit, die Sonne beſtrahlte die mächtigen Baumkronen der Tuile⸗ rien, die Kirchen und Häuſer von Paris ſo klar und hell, wie ſie je auf die Tempel Attika's ihren Glanz ge⸗ worfen.
Robespierre konnte für ſein Feſt keinen ſchöneren Tag haben. Sein Feſt, ſagen wir. In der That, es gehörte ihm, das höchſte Weſen, worunter Gott verſtanden wurde, wie⸗


