Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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pierre's am 7. Juni, in der er die Religion verherrlicht hatte, gehört, antwortete:

Was ſoll ich ſagen? Du haſt den unendlichen Bei⸗ fall gehört. Ich ſage, Du haſt nie hinreißender, nie be⸗ geiſterter geſprochen.

Ich habe nie für eine ſchönere Sache geſprochen das iſt der Grund. Man hat mich durch Meuchelmord vernichten wollen. Dieſer Plan iſt geſcheitert, die Vor⸗ ſehung hat über Frankreich gewacht. Meuchelmord, ja das bleibt den Feinden der Freiheit noch übrig, nachdem wir ihre Heere geſchlagen und ihre Flotten unſere Tapfer⸗ keit nicht erreichen können. Chenier, Du haſt in Deiner Hymne die Gefühle aller Patrioten ausgeſprochen, das hat mich wieder mit Vertrauen zu Dir erfüllt, denn ich hatte Dich ſchon aufgegeben. Du haſt nur eins vergeſ⸗ ſen und ich preiſe mich glücklich, daß ich es heut vor ganz Frankreich ausgeſprochen habe.

Robespierre ſprach wie zu ſich ſelbſt und als Chenier ſich ſtill verhielt, fuhr er mit wachſender Lebhaftigkeit zu reden fort:

Wir haben die Gottheit und Unſterblichkeit der Seele verkundet, anſtatt des Atheismus dieſes elenden Chaumette; wir haben die Tugend im Namen der Repub⸗ lik geboten das war es, was uns fehlte und ich war es, der es geſagt hat. Was die Republik begründet, das iſt aber weder der Sieg, noch das Glück, noch die Erobe⸗

1861. 16. Apoll von Byzanz. III. 10