Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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rung, noch die vorübergehende Begeiſterung, ſondern die Weisheit der Geſetze und hauptſächlich die öffentliche Tu⸗ gend. Die Geſetze müſſen gemacht, die Sitten müſſen re⸗ generirt werden. Verkehrten Weſen iſt es gelungen, die Republik und die Vernunft in das Chaos zu ſtürzen. Es handelt ſich jetzt darum, den Einklang der moraliſchen und der politiſchen Welt wiederum zu ſchaffen. Würde Frank⸗ reich einige Monate hindurch von einer verirrten und ver⸗ dorbenen Geſetzgebung regiert, ſo wäre die Freiheit verloren.

Robespierre warf bei dieſen Worten einen verſtoh⸗ lenen Blick auf Chenier, der ſehr gut die darin verſteckte Anſpielung auf die Diktatur verſtand und kluger Weiſe mit dem Kopf nickte, als wenn er im Geheimen dem Ge⸗ danken ſeine volle Zuſtimmung gebe.

Sichtlich geſchmeichelt dadurch, nahm Robespierre wieder das Wort.

Indem ich ſolche Dinge ſage, wetze ich vielleicht Dolche gegen mich, aber eben deßhalb ſage ich ſie. Ich habe genug gelebt! Ich habe das franzöſiſche Volk aus dem Schooß der Verdorbenheit und der Knechtſchaft auf den Gipfel des Ruhmes und der republikaniſchen Tugend ſich emporſchwingen geſehen; ich habe ſeine Ketten gebro⸗ chen und die ſchuldbeladenen Throne, die auf der Erde laſten, unter ſeinen triumphirenden Händen zu Boden ge⸗ worfen oder erſchüttert geſehen. Ich habe noch mehr ge⸗