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culotte, indem er auf dieſe Mädchengruppe wies und dann ſich in der vorwärts fluthenden Menge verlor.
Gilbert hatte neugierig ſeinen Hals ausgereckt, um die Göttin der Vernunft zu ſehen. Aber es gelang ihm nicht. Der Wagen hatte ſich ſofort in Bewegung geſetzt, umringt von einer großen Menſchenmenge, die zwiſchen ihm und Gilbert drängte und nicht zu durchbrechen war.
Unwillkürlich ſchloß ſich Roſa's Bräutigam dem Zuge an. Am Thor von St. Lazare hielt er einen Augenblick ſtill, als überlege er, ob er nicht lieber hier eintreten ſolle. Doch die Neugierde und der Umſtand, daß es doch noch früh am Tage war, beſtimmten ihn, dem Zuge weiter zu folgen und dem Feſt der Vernunft einige Zeit beizu⸗ wohnen.
Als er endlich mit in die Kirche gekommen war, ſah er deutlicher die Geſtalten der Mädchengruppe, welche be⸗ reits auf dem Altar Platz genommen hatte. Er traute anfangs ſeinen Augen nicht— es ſchien ihm, als ſei das Mädchen auf dem Thronſeſſel am Altar ſeine Roſa— er erbleichte und endlich ſchrie er laut auf.
„Nilles tomerres! das iſt ja Roſe!“
Eine rauſchende Muſik ließ die Worte ungehört ver⸗ hallen. Ein paar Nebenſtehende hatten nicht darauf ge⸗ achtet, ſondern waren in dem Anblick der Mädchengeſtal⸗ ten wie verſunken. Gilbert wandte gleichfalls kein Auge von der reizenden Gruppe, aber Zorn und Schmerz lag


