Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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und dazu die baaren hundert Silberfranken von Roſa— und da ſind wir reich und können ein Geſchäft über⸗ nehmen.“

Glücklich in dieſer Vorſtellung und zufrieden mit ſei⸗ nem Vermögen, packte Gilbert ſorgſam das Silber und dann die Aſſignaten wieder fort. Eine behielt er zurück und ſteckte ſie zu dem Kupfer in ſeiner ſchmutzigen Börſe. —„Das iſt für heute— da ſoll's auf ein paar Franks nicht ankommen,“ murmelte er dabei vor ſich hin.

Nachdem er ſeinen Koffer wieder verſchloſſen, ver⸗ ließ er die Wohnung, um in ſeinem Sonntagsſtaat, kaf⸗ feebraunem baumwollenen Frack, rothkarrirter Weſte, brau⸗ nen Tuchhoſen, die bis auf die Schuhe reichten, eine re⸗ publikaniſche Mütze auf dem Kopf, zu Roſa zu gehen.

Der brave Junge dachte anterweges nur immer an die Hochzeit, an Roſa und an ſein zu kaufendes Geſchäft.

„Ei“, ſprach er vor ſich hin,„wie ſchön wird das ſein, wenn Roſa hinter dem Buffet ſteht, mit der weißen Schürze bis zum Halſe, und Eier verkauft, Milch ein⸗ mißt, die Speiſen zurecht macht, die ich dann meinen Gäſten vorſetze. O ſie ſollen nicht klagen— ich werde für gute Waare ſorgen. Von Plachet, der ſelbſt ſchlachtet, laß' ich mir die Wurſt geben, von Blaffard, meinem Dutz⸗ Bruder, beziehe ich den Cyder— das wird ein gutes Ge⸗ ſchäft geben und vielleicht kaufe ich mir dann noch ein klei⸗ nes Haus bei Paris mit einem Gärichen— natürlich,