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Tags zuvor doch einer der unfreundlichſten Wintertage geweſen war. Das war ein prächtiges Wetter, hatte ſich Gilbert geſagt, um mit Roſa einen Spaziergang nach dem Gehölz von Vincennes zu machen, mit ihr dort bei ſeinem Freund Plachet, der einen Tanzſaal und eine Re⸗ ſtauration'daſelbſt hatte, zu Mittag zu ſpeiſen und Nach⸗ mittags zu tanzen. Das arme Ding, die Roſa, kam ſo faſt gar nicht aus ihrem duſteren, unheimlichen Gefängniß heraus in die freie, ſchöne Natur, die auch im Winter ihre Reize hat! Wie oſt hatte ſie nicht ſchon geſagt: „Gilbert, nun zeigſt Du mir bald einmal den Wald und das Feld, das verlange ich von Dir, ſonſt werde ich bös. Es gibt nicht eher einen Kuß, ſage ich Dir, ehe Du mich nicht ausführſt. Ich mag nicht immer in dieſem alten Hof mit Dir ſein, ich will hinaus unter Menſchen; dafür biſt Du mein Bräutigam.“
Und heute nun konnte er ihren Wunſch erfüllen; ſie ſollte heute ganz mit ihm zufrieden ſein, denn ein Mit⸗ tagbrod aus dem Hauſe und in Geſellſchaft war noch nicht vorgekommen. Heut war Mittwoch, da war immer viel Leben bei Plachet, Muſik, Tanz und allerlei ſonſtige Kurzweil. Das war ganz etwas Neues für Roſa. Und noch mehr. Er wollte mit ihr endlich den Hochzeitstag feſtſetzen und hatte ſeit ein paar Tagen darüber ſchwer und ernſtlich nachgedacht. Grandguillot, ſein Michbruder, wollte ſein kleines Krämergeſchäft an der Barrière de


