Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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Hier! ſagte der Alte nun rauh und reichte den Napf ſeiner Tochter.

Roſa nahm ihn und fragte dann:

Ich mag nachdem fortgehen, Vater; Du erlaubſt es doch?

Wohin wieder? rief der Alte, indem er ſich in ſeine gewohnte Poſition zuruckſetzte.

Die Bürgerin Lavilliere wünſcht, daß ich ihr einen Brief forttrage.

Das geht nicht mehr neue Ordre da! ſtieß der Wächter hervor..

Pah! entgegnete Roſe und warf ihr Köpfchen zur Seite,neue Ordre! Alle Tage neue Ordre und nichts daran gelegen! Was kann der Brief ſchaden? Wer weiß, wie lange die arme junge Frau noch lebt!

Ja, wer weiß!? Das geht mir nichts an.

Na, Väterchen, wenn's nach Ordre ginge, dürfte Gilbert auch nicht hier hereinkommen. Roſa lächelte und ſtrich dem Alten unters Kinn. Eine Weile brummte dieſer vor ſich hin, dann ſchien er von der Logik ſeiner Tochter überzeugt zu ſein.

Kommt auch nicht mehr hinein, meinte er.Wo⸗ hin ſoll's führen, mille tonnerres! die Liebſchaft iſt mir längſt leid.

Aber mir nicht, Vater. Naſeweis! Marſch, ins Zimmer!