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ſein eines Urweſens bei, das er, wie es damals Sitte war, das„höchſte Weſen“ nannte; er bewies die Nothwendig⸗ keit einer Vorſehung als Folge der Erhabenheit dieſes höchſten Weſens über den von ihm gebildeten Geſchöpfen. Nachdem er von Sokrates bis zu Cicero und von Cicero bis zu den Märtyrern den allgemeinen Glauben der Völ⸗ ker und der Weiſen angeführt und in prophetiſcher Begei⸗ ſern von der Gewißheit der Fortdauer des Weſens, fuhr er fort:
„Aber der beſte Beweis für die Unſterblichkeit, ſind wir es nicht ſelbſt? Wir, ruhig, heiter, unbewegt neben dem Leichnam nnſeres Freundes, unſere eigenen Leichen vor uns, wir berathen wie eine friedliche Verſammlung
von Phyloſophen über den Schein oder über die Nacht,
die unmittelbar auf unſern letzten Seufzer folgen ſollen, und ſind ſterbend glücklicher als Danton, welcher leben, und als Robespierre, welcher triumphiren wird! „Warum nun dieſe Ruhe in unſern Reden und dieſe Heiterkeit in unſern Seelen? Fließt ſie bei uns nicht aus dem Bewußtſein, daß wir eine große Pflicht gegen die Menſchheit erfüllt haben? Wohlan, was iſt dann das Va⸗ terland? Was iſt dann die Menſchheit? Iſt es jener Haufe belebten Staubes, der heute ein Menſch iſt, morgen Schmutz und Staub ſein wird? Nein, nicht für dieſen le⸗ bendigen Schlamm, für die Seele des Vaterlandes und der Menſchheit ſterben wir. Aber was ſind wir ſelbſt dann,


