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gitterte Theil bei Tage noch ein volles Licht in den ſchma⸗ len, aber langen Raum. Es war der damals gewoͤhnliche Aufenthalt für die Verurtheilten, welche auf den Henker warteten, der ihnen hier ihre Toilette für die Guillotine machte.
Als die Zweiundzwanzig in dieſen Raum getreten waren, deſſen Steine die Schritte und die Stimmen im Echo zurückwarfen, folgten ihnen vier Gendarmen mit der blutenden Leiche Valazé's auf einer Bahre. Das Tribunal hatte verfügt, daß der Körper Valazé's in das Gefängniß zurückgebracht, auf dem nämlichen Karren, den die übrigen Girondiſten einnehmen würden, zur Richtſtätte geführt und mit deren Leichnamen verſcharrt werden ſolle.
Die Gendarmen ſtellten die Bahre in eine Ecke des Saales. Aber als ſie wieder hinausgegangen waren, ho⸗ ben Valazés Freunde das Geſtell in die Mitte der einen ſchmalen Seitenwand und deckten den Leichnam mit ſeinem Mantel zu.
„Freunde!“ rief Briſſot,„ſagen wir Valazé Lebe⸗ wohl!“
Und nun kamen ſie heran, umſtanden den Leichnam ſtumm und lange, dann trat Jeder heran und drückte einen Kuß auf die bereits erkaltete Hand.
„Morgen!“ ſprachen ſie dabei.„Morgen!“
Es war bereits Mitternacht; doch dachte Keiner an Schlaf.
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