Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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ein Gedanke bewegt, rufen ſie plötzlich wie aus einem Munde:

Wir ſterben unſchuldig! Es lebe die Republik!

Dann ſchreiten ſie hinter einander hinaus, muthig, den Kopf hoch, die Blicke frei, die Leiche mitten zwiſchen ihnen, die Schwachmüthigeren geleitet von ihren ſie trö⸗ ſtenden Freunden.

Mein Freund, ſagte Ducos zum trauernden Fon⸗ froͤde und lachte,ich ſehe nur noch ein Mittel, uns zu ret⸗ ten: Wir erklären die Einheit unſerer zwei Leben und die Untheilbarkeit unſerer zwei Köpfe!

Und als ſie hinunter kommen in die Gewölbe, welche die Warteſäle der Angeklagten bildeten, und als ſie nun hinabſchritten den langen Corridor, der, erleuchtet von Lampen und beſetzt von Gendarmen, zu ihren Gefäng⸗ niſſen führte, da ſtimmen Sie die Marſeillaiſe an und aufbrauſt in dem ſteinernen Gang, vom Echo zehnfach verſtärkt, der wundervoll rauſchende Geſang:

Alons enfanis de la patrie, Le jour de gloire est arrivé; Contre nous de la tyrannie L'étendard sauglant est levé!

Sie ſchritten ſo in den großen Saal, der einſt die Kirche gebildet hatte. Das eine, ſehr breite und bis zur gewölbten Decke hoch hinauf reichende Bogenfenſter war bis zur Hälfte unten vermauert, doch warf der obere, ver⸗