Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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ßen und breitem umgeſchlagenen Kragen, in welchem man ihn ſtets im Convent geſehen und den er im Gefängniß getragen. Wie elend derſelbe war, haben wir bereits er⸗ zählt; aber er war auch in Folge der Gedunſenheit des Körpers, die das Gefängniß hervorgebracht, zu eng ge⸗ worden; die Nähte waren theilweis aufgeſprungen, über der Bruſt ſtand er offen, Arme und Schultern fuhlten ſich vom Kleid gepreßt und machten die Bewegungen linkiſch.

Und dennoch als Vergniaud eingetreten war, machten ſeine Leidensgefährten ihm von ſelbſt mitten auf der Bank Platz, wie einem Oberhaupte, um das ſich zu ſchaaren ihnen zur Ehre gereichte.

Die Verhandlung begann. Fouquier Thinville las die Anklageakte, die Geſchichte der Verleumdung, von ei⸗ nem Verleumder geſchrieben.

Es traten die Zeugen auf Leute wie Chabot, wie Hubert und Chaumette, die Charakterloſeſten und Elen⸗ deſten der Jaeoliner. Ihre Zeugniſſe waren Schmä⸗ hungen.

Die Angeklagten vertheidigten ſich nicht; ſie plaidirten

ſür ihr Leben wie aus Ueberdruß und Schlaffheit, ſchwach

und ohne Feuer. Es mochte ſein, daß ſie wähnten, eine energiſche Vertheidigung könnte die Hoffnung zerſtören, welche ſie noch ſür ihre Freiſprechung hegten. Sie nah⸗ men Rückſichten gegen ihre Feinde, um ihre Wuth zu ent⸗