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um desſelben Todes zu ſterben wie ſeine Freunde und ihnen Geſellſchaft zu leiſten bis zum Schaffot.
Am 26. Oktober begann der Prozeß gegen die Gi⸗ rondiſten.
Der Ruf der Angeklagten, ihre lang beſeſſene Macht, ihre jetzige Gefahr, die gierige Rache, welche die Menſchen zum Schauſpiel großer Kataſtrophen hintreibt und ihnen eine geheime Freude an der Betrachtung des Unglücks ein⸗ flößt, hatten im Saale und an den Zugängen des Revo⸗ lutionstribunals eine dicht gedrängte Menge verſammelt, die bis zum Schluße hier ausharrte. Die Richter und die Geſchworenen, meiſt Freunde der Angeklagten, waren um deſto entſchloſſener, ſie ſchuldig zu finden, um ſich von je⸗ dem Verdacht der Mitſchuld zu reinigen. Aber ſie wagten die Augen nicht aufzuſchlagen, um nicht durch einen Blick der Bitte oder des Vorwurfs von einem der Angeklagten verwirrt zu werden.
Eine impoſante bewaffnete Macht hatte die Poſten der Conciergerie und des daneben liegenden, mit ihr ver⸗ bundenen Juſtizpalaſtes beſetzt. Die Kanonen, die pyra⸗ midenförmig aufgeſtellten Gewehre, die Wachen und Trup⸗ pen kündigten einen jener politiſchen Prozeſſe an, bei denen die Aburtheilung eine Schlacht und die Gerechtigkeit eine Hinrichtung iſt.
Es war Mittag, als die zweiundzwanzig Angeklag⸗ ten in den Gerichtsſaal geführt wurden.


