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„Ja, wie?“ fragte der ganze Chor der jungen Männer.
„Auf der Guillotine, meine Herren,“ entgegnete die Dame lachend.„Sagen Sie doch, Herr Marquis d'Uſſon, wenn Sie mich liebten—
„Ah, wie oft habe ich Ihnen es geſchworen?“
„Gut, wenn man meinen Kopf abſchneiden wird auf dem Altar des Doktor Guillotin, dann, theurer d'Ulſſon, graben Sie meinen Leichnam aus den entſetzlichen Kalk⸗ gruben, um ihn in Ihrem Park von Tromeau zu be⸗ graben.“
Etwas gezwungen verſetzte der Marquis:„Welche Grauſamſeit, Fräulein von Chamans, wo ich vielleicht früher als Sie in dieſe Kalkgrube geworfen werde!“
Sie ahnten Beide nicht, daß ihr Scherz ein paar Monate ſpäter bitterer Ernſt werden ſollte. Nur war der Marquis d'Uſſon noch im Kerker, als Marie von Chamans ihr jugendliches Haupt bereits unter die Guillotine gelegt, lachend in den Tod hinein, wie jetzt in die Geſichter der ſie umgebenden Herren.
In dieſem Augenblick trat Andre Chenier in den Salon.
„Verzeihung, theure Marie,“ rief Herr von St. Aignan, indem er dem jungen Mädchen einen Kußfinger zuwarf,„mich ruft Apoll von Byzanz.“
Er ſtürmte auf den Dichter los, nahm den düſteren,


