Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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Auf die intereſſanteſte Weiſe, Madame. Ich ging zu André, den armen Jungen abermals zu beſtürmen, wieder in Geſellſchaft zu gehen und wie billig, Ihnen die Ehre zuerſt zu ſchenken.

Und er kommt? fragte Leontine haſtig, indem ſie leicht erröthete.

FErhates mir bei allen Göͤttern des Olymps ſchwören müſſen und Apoll wird kommen.

Die Herzogin glänzte vor Freude.Es wird Herrn von Chenier wohl thun, ſagte ſie,und ich danke Ihnen auf's lebhafteſte, Herr von St. Aignan. Die Liebens⸗ würdigkeit Ihrer Laune ließ mich faſt das Unverhoffte errathen.

Der Herzog ſetzte ſich in ein Fauteuil und erwiderte ſcherzhaft:Es wäre wundervoll, Leontine, wenn Sie ihn liebten, ſchon um meine Grundſätze auf die Probe zu ſtellen. O, auch ich bin Philoſoph, obgleich Royaliſt und ich wäre ſelbſt neugierig, ob ich je könnte aus Eiferſucht meine Freundſchaften verlieren.

Da er ſah, daß Leontine über dieſe Worte verwirrt wurde, fuhr er ernſthafter fort:Die Freiheit iſt ein er⸗ ſchreckliches Ding, Madame, Sie haben die Beweiſe auf der Straße; aber in der Liebe bin ich ausgemachter Republikaner, was viel ſagen will, da ich eine der liebens⸗ würdigſten und edelſten Frauen Frankreichs habe.