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ner Bruſt,„und wann willſt Du reiſen? Noch heute, morgen, wann?“
Die Marquiſe beugte ſich liebevoll zu dem jungen Mann und flüſterte:
„Nicht eher, mein Freund, als bis Du mit mir gehſt.“
André, als habe er dies erwartet, bemeiſterte die Freude, die Genugthuung nicht, die bei dieſen Worten aus ſeinen Blicken ſprach. Das Bewußtſein, Valerie bedürfe ſeiner, ſie könne ſich von ihm nicht trennen, machte ihn ſtolz. Aber bei alledem kam ihm der Vorſchlag und der Entſchluß der Marquiſe ſo überraſchend, daß er um eine beſtimmte Antwort ſichtlich verlegen war. War irgend etwas ſeinen Gedanken bisher fern geweſen, ſo die Ab⸗ ſicht, Paris und Frankreich zu verlaſſen. Freilich, es hielt ihn auch nichts, nicht einmal die politiſche Leidenſchaft; er hatte längſt Ueberdruß an dem Treiben in Paris, an dem anfänglichen Ehrgeiz, eine Rolle in der Revo⸗ lution zu ſpielen. Nachdem er erfahren, daß ſeine Anſichten, die über ein feſtes conſtitutionelles Syſtem nicht hinausgingen, von den Ereigniſſen überholt waren, die meiſten ſeiner Freunde weiter gingen als er, war es vornehmlich Gereiztheit und Erbitterung gegen die ganze Bewegung, die ihn erfüllte und der er in Satyren, Ge⸗ dichten, in Artikeln, die ſein Freund Roucher im„Journal de Paris“ veröffentlichte, Ausdruck zu geben wußte. Dies begeiſterte ihn nicht ſo ſehr um nicht darauf verzich⸗


