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„Nicht wahr, André?“ entgegnete die Marquiſe leb⸗ haft.„Wie viel bedarf es, um heut verdächtig zu ſein — eines adeligen Namens, eines Vermögens, eines ari⸗ ſtokratiſchen Umgangs. Ich verſtehe wenig von dem, was ſich vorbereitet, wohin dieſe entſetzliche Revolution ſich noch wälzen wird; ich liebe den König und zittere vor dieſem Pöbel, deſſen Waffen jetzt ganz Paris anvertraut iſt. André, ich will fort vor hier, ſo ſchnell wie möglich fort aus dieſem unglücklichen Lande, bis dieſes Drama zu Ende iſt.“
André blieb ruhig; dieſer Entſchluß ſchien ihn wenig zu überraſchen.
„Wohin willſt Du, Valerie?“ fragte er und hing dabei ſeinen eigenen Gedanken nach.
„Nach Brüſſel, nach Holland, nach Deutſchland, mir gleich,“ verſetzte die junge Frau haſtig;„ich habe Alles dazu vorbereitet, ſogar der Paß iſt in meinen Händen.“
Der junge Mann hob erſtaunt ſein Antlitz zu ihr empor und verſetzte:
„In der That, Du biſt ſehr entſchloſſen, Valerie; Du ſcheinſt Dich für Alles vorbereitet zu haben.“
„Ich kann ſogleich abreiſen, wenn ich will; mein Wagen braucht nur angeſpannt zu werden, die Pferde wechsle ich auf den Poſtſtationen.“
„Nun?“ fragte André und es kam gepreßt aus ſei⸗


