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„Nun?
„Der Partei, welcher Du angehörteſt, iſt der Garaus gemacht; Du warſt Mitglied der Feuillans, heut gibt's keine mehr, Deine politiſchen Freunde ſind ohne Macht, die Pange und Trudaine, unſere Schulkameraden; Bra⸗ zais, St. Jean d'Angely, der Marquis Paſtoret— was gelten ſie heut? Du haſt mit ihnen gelebt, für ſie Lanzen gebrochen, Artikel geſchrieben, Gedichte gemacht, und Du haſt nichts damit erreicht. Du haſt endlich Dich zum De⸗ putirten wählen laſſen wollen und es iſt Dir nicht ge⸗ lungen.“
„Und Du biſt glücklicher geweſen, glorreicher Dichter der Revolution!“ fiel Andre gereizt ein; Du biſt Volks⸗ vertreter, répresentant du peuple!“
„Das ſcheint mir Alles zu erklären,“ warf Marie⸗ Joſeph Chénier ſpöttiſch ein.
„Bravo, bravo!“ rief André mit höhniſcher Erbitte⸗ rung aus;„Du biſt ein kluger Mann, ich kannte Dich noch nicht!“
„Ich Dich, eben ſo wenig; gut, daß man frühzeitig ernt.
„Alſo gut!“ fuhr André auf, nachdem er eine Weile heftig auf und ab geſchritten war;„alſo gut! Zwiſchen uns iſt Alles klar, wir wiſſen, was wir zu thun haben.“
„Ich glaub's. Jeder gehe ſeinen eigenen Weg.“ „Du, Joſeph, mit den Jacobinern, den Schuften,


