Verzweiflung. Gewaltſam duachbrach ich die Laube, erſchrocken fuhren die Ueberraſchten aus der Umarmung auseinander; ausgelaſſen in der Wuth, ziehe ich mein, noch von der Reiſe her, geladenes Terzerol,— ich ziele— und gut getroffen ſtuͤrzte Laurette nieder. Mit dem einen Mord noch nicht zufrieden, war auch der Balch von dem Blute der Eminenz bald geroͤthet. Roͤchelnd ſtuͤrzte dieſer neben Lau⸗ rette nieder. Kaum war die letzte That ge⸗ ſchehen, ſo kehrte meine Beſinnung wieder. Grauſend uͤberſah ich die ſchauderhafte Scene; Ich hob den, meinen Haͤnden entſunkenen Dolch wieder auf, um ihm gegen mich ſelbſt zu wendem Doch indem entwindet ihn mir ine ſtarke Fauſt. Ich ſehe mich um, und ein Knervöſer Moͤnch hielt mich umfaßt.„Du! biſt Afür den Galgen reif genug, und ſollſt ſo nicht ſterben! rief er mir zu, und ſchrie nach Huͤlfe. So verhaͤßt mir auch in dem Augenblick das Le⸗ ben war, ſo wollte ich doch auf die angedrohete
Arxt nicht ſterben. Ich rang mit dem Moͤnche, und bald war ich von ſeinen umſchlingenden
men befreit. Ich eilte ins Haus, beſtirg


