Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Dabei hoͤrte ich das zaͤrtliche Gekoͤs der Lip⸗

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des hohen Geiſtlichen, der uns mit ſeiner emi⸗ nenſiſchen Gegenwart taͤglich beehrte, trauri⸗ ger, oft untroͤſtlich erſchien. Ich forſchte und bat um mehr Vertrauen, und nach einiger Ver⸗ legenheit geſtand ſie mir ſtotternd, daß Emi⸗ nenz ſie gewaltſam zwingen wolle, von mir abzulaſſen; und dieſes griff ſie ſo ſehr an. Mit dem feſten Vorſatze, den guten Mann zu bitten, meine Laurette mit ſeinen Reden nicht mehr zu quaͤlen, kehrte ich einſt von ei⸗ ner kleinen Reiſe ins vaͤterliche Haus zuruͤck. Als nichts ſeltenes vernahm ich von dem Haus⸗ geſinde, das die Eltern abweſend, dagegen Laurette mit Eminenz im Garten ſich be⸗ faͤnde. Ich eile dahin, trete, von einer boͤ⸗ ſen Ahnung befallen, hinter eine dichtverwach⸗ ſene Laube, und hoͤre verdäͤchtiges Gefluͤſter. Barnelli, ich war verrathen! Verrathen von denen, die ich ſo liebte.O, wie liebe ich Euch! fluͤſterte die ſchaͤndliche Heuchlerin. Ach, ihn konnte ich auch nie recht gut ſein; der Schein iſt mir ſchwer genng geworden!

pen. Dieſes brachte mich an den Rand de