Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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das noch nicht bgeſattelte Pferd, und jagte 3 3 ohne eine beſtimmte Richtung zu nehmen, da

von. Ermattet ſtuͤrzte das Pferd zuſammen, doch noch war ich nicht ſicher. In jedem, der von ohngefaͤhr meinen Blicken begegnete, ahnete ich einen Verraͤther. Der doppelte Mord dachte ich, koͤnnte mir jeder von der Stirne leſen. In Abruzzo's wilden Felſen⸗ ſchluͤchten fuͤhlte ich mich erſt ſicher. Hier warf ich mich auf einen Felſen weinend nieder.

Ich uͤberdachte mein Schickſal, und mir ſtan:

den die Haare zu Berge. Mehrere Tage

hatte ich ſchon ohne Nahrungsmittel zugebracht,

und noch wußte ich es nicht, womit meln Hun. ger geſtillt werden ſollte. Von Hunger, Angſt und den furchtealhen Anſtrengungen ermattet, ſchlief ich endlich ein. Wilde Traͤume ließen mir den Stachel des Gewiſſens doppelt fuͤhlen. Bald fuhr ich er⸗ ſchrocken in die Hoͤhe, waͤhnend, die Gemorde⸗ ten ſtaͤnden vor mir und forderten Rache; bald ſchlug ich wild um mich her, um von den Sbirren mich zu befreien, die mit mir Rabenſtein entgegeneilten; feſt hielten ſi