Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Palm), mein Lehlz ward auth mein Freund, o hatte eriſich Upon mir entfernt. Ihm erzaͤhlte ich zuweilen en Kindertraum, und er bewies mir deutlich, daß war. Schnell verfloſſen mir die Kinderjahre, ich trat ins Juͤnglingsalter, und alles geſtal⸗ tete ſich anders in und um mich herum. War es nun die Gewohnheit des ſteten Zuſammen⸗ ſeyns, oder war es die erwachende Sinnlich⸗ keit genug, ich fing an, Lauretten, mit andeten Augen zu betrachten. Auch ſie ſchien es zu fühlen, daß ſie ſich einem Alter naͤhere, in dem man gewiſſe Wuͤnſche vergebens zu unterdruͤcken ſucht. Unſere kindlichen Spiele, verwandelten ſich nach und nach in ernſthaftere Geſpraͤche und es dauerte nicht lange, ſo ſchwu⸗

ren wir uns, ewige Liebe und Treue. Wohl hatte Palm unſere keimende, und hernach zu

hellen Flammen ausgebrochene Liebe bemerkt, doch hielt er es nicht fuͤr noͤthig, dieſer ein Hinderniß in den Weg zu legen, weil er uns den Eltern einverſtanden glaubte. Doch bald ſchien er das Gegentheil zu bemerken,

Ses auch nur Traum

denn ploͤtzlich gab er mir bedeutende Winke,