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ſeine Größe und eine beſondere Vorrichtung aus. Letztere beſtand darin, daß an der Seite, an welcher man ihn befeſtigt hatte, ein ſogenannter Warl angebracht war, ein andres Stück Eiſen, das mit dem Haken vermittelſt eines eiſernen Wirbels verbunden iſt. Dann folgte zunächſt eine kurze Kette und darnach erſt das Tau. Häufig geſchieht es, daß der Haifiſch, ſobald er an dem Haken hängt, ſich in raſender Schnelligkeit um ſich ſelbſt herum wirbelt. Das Tau würde er abdrehen, die Vorrichtung des Warls mit dem Wirbel aber bewirkt, daß er ſeine Bewegungen nach Belieben machen kann, ohne ſich loslöſen zu können. Das Ende des Taues wurde auf dem Verdeck befeſtigt. Es ſoll ſchon vorgekom⸗ men ſein, daß ein Hai die Matroſen, die das Tau hielten, an dem ſich der mörderiſche Haken befand, über Bord geriſſen hat. Die Kraft eines ſolchen Meer⸗Tyrannen iſt ja gewaltig. Jetzt warf der Koch den Haken mit dem Fleiſche in das Waſſer. Alles war in größter Spannung. Dicht gedrängt ſtanden wir auf dem Hinterdeck, Einige waren an den Strick⸗ leitern in die Höhe geklettert. Der Hai näherte ſich dem ausgeworfenen Köder, plötzlich aber ſchoß er vorüber, als ob er die Argliſt gemerkt hätte, die ihm den Tod bereiten wollte. Er verſchwand. Schon gaben Einige das Spiel für verlo⸗ ren, da tauchte er wieder auf und zwar nicht weit von dem Köder. Nun warf er ſich auf den Rücken, daß der hellblaue Leib deutlich zu erkennen war, und ſchoß wenige Augenblicke darauf wie ein Pfeil nach dem Fleiſche. Er verſchlang es und ſank darauf in die Tiefe. Ob er das allgemeine Jubel⸗ geſchrei mag gehört haben, das jetzt auf dem Schiffe erſcholl? An den Bewegungen des Taues konnten wir ſehen, welche


