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ſeine Macht verkündenden Dreizack. Bart und Perücke waren aus Hanf verfertigt. Sein Gefolge beſtand aus Nymphen und gräßlichen Seeungeheuern, die bei ihrem Er⸗ ſcheinen entſetzlich grunzten und blökten. Alsbald erſchien Amphitrite, die Gemahlin Neptun's, ebenfalls von Nymphen und Ungeheuern umgeben. Beide Majeſtäten begaben ſich nun zum Capitain des Schiffes und baten denſelben um Erlaubniß, unter den Paſſagieren nachſehen zu dürfen, ob einige derſelben zum erſten Male die Linie paſſirten. Als ihnen in freundlicher Weiſe die Erlaubniß dazu ertheilt wor⸗ den war, hielten ſie ihren feierlichen Umzug auf dem Ver⸗ deck und nahmen darnach ihren Platz auf einem für ſie be⸗ reiteten zweiſitzigen Throne ein. Vor demſelben ſtand ein großer Waſchzuber, der zur Hälfte mit Seewaſſer angefüllt war. Zunächſt trat jetzt der Secretair der Meeres⸗Maje⸗ ſtät hervor, der in der einen Hand ein großes Buch und in der andern eine Feder hielt und uns ankündigte, daß er ge⸗ kommen ſei, einzutragen, wie viel Tribut wir dem Neptun zu zahlen gedächten. Ein Triton ſammelte nun in einer Muſchel den Tribut ein, der ziemlich reichlich ausſiel, was dem Meeres⸗Beherrſcher ſehr zu behagen ſchien. Daher mochte es wohl auch kommen, daß mit uns ſehr gnädig ver⸗ fahren ward. Wie man mir mittheilte, pflegt man auf den meiſten Schiffen in folgender Art zu verfahren. Nachdem man dem Betheiligten den Kopf geſchoren hat, werden ihm die Augen verbunden. Dann führt man ihn gegen ein ausgeſpanntes Tau, das die Linie vorſtellt. Dies muß er überſchreiten, wobei ihm drei Eimer Waſſer über den Kopf
gegoſſen werden. Hiernach kommt der Barbier, der ihm 2*


