Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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er wiederholt das Döschen aufklappte und ihm anbot.

Der Chevalier hörte es nicht mehr; er war bereits fortgeſtürmt, den Ankleidegemächern zu. Sie waren leer; die Marcheſina hatte ſich, wie die Ankleiderin er⸗ zählte, augenblicklich wieder erholt, ſobald man die Ab⸗ ſicht kundgab, ſie mit kaltem Waſſer zu übergießen, hatte nach ihm gefragt und war, da er nicht ſogleich zu finden geweſen, im höchſten Zorne nach Hauſe ge⸗ fahren.

Das Schauſpiel hatte inzwiſchen begonnen; es verdiente dieſen Namen im ſtrengſten Sinne des Wor⸗ tes, weil darin nur einige Chöre geſungen, aber nichts geſprochen, ſondern Alles durch Geberden und ſtumme Bewegungen dargeſtellt wurde. Es begann glänzend und rollte ſich ungeſtört und glänzend ab. Die ſieg⸗ reichen Angriffe der Bayern gelangen nicht minder als die anſcheinend in regelloſeſte Verwirrung aufgelöſte Flucht der überfallenen Türken; das Auffliegen der Pulverminen, der Einſturz der Mauern wurde in ſchauerlicher Natürlichkeit dargeſtellt, das ſiegreiche Ein⸗ dringen der Chriſten und die Gefangennehmung der türkiſchen Prinzeſſin und ihres Vaters hatten den Schein der vollendeten Wahrheit. Beide ſollten unter den Säbeln der ergrimmten Sieger verbluten, als der