Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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Das verſtehſt Du nicht, mein Sohn, entgegnete jener kaltblütig.Ich habe immer Wort gehalten, wo ich konnte, mein Sohn; das iſt ſelbſtverſtändlich, wo es von mir abhing; aber der Befehl meines Souveräns Ich bin ſeit zwanzig Jahreu an dieſem bayeriſchen

HKofe; ich befinde micht ſehr gut, und wenn Du klug

biſt, kannſt Du Dich nach mir ebenſo und noch beſſer ſituiren. Ich kann alſo die allerhöchſte Ungnade wegen Deiner Amourſchaften nicht riskiren, das wirſt Du zu⸗ geſtehen. Der Wink, der mir zukam, war ſo gut als ein Befehl, gegen den ich keinen Widerſtand leiſten konnte. Ich ließ daher dieſen Morgen in aller Stille die echte Türkin holen, ließ noch ein paar Proben mit ihr vornehmen

Aber wenn Sie doch wenigſtens der Marcheſina dieſe entſetzliche Kränkung erſpart hätten! rief der Sohn.Wenn Sie ihr nur geſagt hätten 1

Ah, erwiderte der Vater,eine ſolche Betiſe wirſt Du einem Intendanten nicht zutrauen, mein Sohn! Warum hütte ich das thun ſollen? Damit ſie mir die Göttin der Nacht nicht geſpielt und das ganze Ballet über den Haufen geworfen hätte? Nein, ich werde mich morgen gebührend excuſiren und ihr glänzende Revanche verſprechen, dabei wird ſie ſich wohl beruhigen. Du nimmſt nicht? ſagte er, indem