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Porzellandöschen mit ſpitzigen Fingern eine Priſe nahm. „Ich hatte auf Deinen Wunſch der Marcheſina die Partie der Türkenprinzeſſin zugetheilt; ſie hat auch alle Proben mitgemacht, aber“, ſetzte er mit geheim⸗ nißvoll wichtiger Miene hinzu,„geſtern Abend iſt mir ein Wink zugekommen, eine verſteckte Ordre—“ „Wink? Verſteckte Ordre? Ich verſtehe Sie nicht.“ „Ein allerhöchſter, aber verſteckter Wink“, wieder⸗ holte der Intendant und blinzte ihm mit den Augen zu.„Im Vertrauen und zu Dir geſagt, mein Sohn, eine Perſon, welche ſich der allerhöchſten Intimität er⸗ freut, hat mir eröffnet, daß Seine Durchlaucht es beſon⸗ ders gnädig vermerken würden, wenn, wie der Vezier von dem echten Khiaja⸗Paſcha, auch die Prinzeſſin von einer wirklichen Türkin dargeſtellt werden könnte.“ „Ah, jetzt erkenne ich das Mädchen“, rief der Chevalier,„es iſt Zuleima! Bei Gott, ſie iſt ſchön und weiß ſich den Anſtand einer wirklichen Fürſtin zu geben!“ „Das iſt es eben, was mich enchantirt“, ſagte der Papa;„es iſt die gefangene Türkin, und ich ſchmeichle mir, durch dieſen feinen Coup das höchſte Wohlwollen Seiner Durchlaucht—“ „Aber Ihr Wort, Papa?“ unterbrach ihn der Chevalier.
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