Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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„Durchs Fenſter!“ jammerte Lichtenſteiner.„Mit den koſtbaren Gewändern! Der Ueberwurf vom Jani⸗ tſcharenaga koſtet allein dreißig Gulden, blos an Flinſerln und Stickerei, und mit dem ſteigen die Her⸗ ren hinaus! Mit dem gehen ſie ins Bräuhaus und rutſchen zum Spectakel für alle Gäſte in der öffentlichen Zechſtuben und auf der Bierbank herum! Das iſt ge⸗ wiß wieder keinem Andern eingefallen als dem Jani⸗ tſcharenaga, dem Herrn Langöttl, dem Hoſſchleifers⸗ ſohn! Das iſt immer der Schlimmſte von allen und ich hätt' ihn ſchon lang' nicht mehr genommen zur Komödie, wenn ihn der Kapellmeiſter nicht ſo noth⸗ wendig hätt' wegen ſeinem Bierbaß. Xaveri, auf der Stell' lauf' mir hinüber“, fuhr er, gegen einen Diener gewendet, fort.„Die Studenten ſollen augenblicklich herüberkommen, oder ich laſſ' ſie durch die Schloß⸗ wacht abholen!“

Die Beſorgniß war übrigens unnöthig; denn noch während der letzten Worte rückten die deſertirten Pan⸗ duren ein, an ihrer Spitze der vermißte Janitſcharenaga, eine für einen jungen Mann faſt zu vollbeleibte Geſtalt mit breiter Bruſt, welche zu der Rolle des Aga voll⸗ kommen paßte und wohl begreifen ließ, daß in ihr eine mächtige Stimme hauſen mochte.

„Gott ſei Lob und Dank, daß die Herren da ſind!“

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