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Kurfürſt erhob ſich mit freudeſtrahlendem Geſichte und ſchickte einen Cavalier ab, den Balletmeiſter Nodier der allerhöchſten Zufriedenheit zu verſichern; mit jenem freundlichen Lächeln, das ihr eine ſo unwiderſtehliche Anmuth verlieh, fügte Maria Antonia hinzu, er ſolle der Gräfin Eiſenreich ihr beſonderes Wohlgefallen aus⸗ ſprechen, daß ſie die Partie der Diana ſo ſchön und doch ſo ſinnig und ſittig geſpielt. Die Hofgeſellſchaft im Parquet löſte ſich in Gruppen auf, indem der Kurfürſt, um die Pauſe bis zum Beginn des zweiten Spiels zu kürzen und auszufüllen, umherwandelnd bald hier, bald dort ein kurzes Geſpräch begann, die Kur⸗ fürſtin aber die eine oder andere Dame zu ſich beſchied und reichbetreßte Diener in ſilbernen, innen vergoldeten Schalen kandirte Früchte und Sorbet herumreichten, als Wahrzeichen, daß die Phantaſie der Verſammlung beginnen ſolle, ſich ſchon vorbereitend in den Orient zu verſetzen.
Indeſſen ging es hinter dem Vorhange keineswegs ſo ruhig und heiter zu als vor demſelben, vielmehr herrſchte dort ſattſame Verwirrung und Verlegenheit. In den Gängen rannte der Hoftapezirer Bartlmä Lichten⸗ ſteiner wie verrückt hin und her, um die kaum zählba⸗ ren Schaaren von Statiſten, deren Aufſicht und Co⸗ ſtümirung ihm übertragen war, zu ordnen und nur
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