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weiß es kein Menſch anders, als daß alle Tag in der Früh das Vieh ausgetrieben wird; da weiß man doch, wie man an der Zeit iſt, und mich freut's alle⸗ mal, wenn ich ſo warm im Bett lieg' und der Hüter ſo ſchön blaſt auf ſeinem Horn! Und jetzt auf ein⸗ mal ſoll ſich das nimmer ſchicken! Na, zum Glück ſind wir vom äußern Rath dazu da, daß wir die Dummheiten wieder gut machen, die der innere Rath angerichtet hat— wir haben der Sach' einen Riegel vorgeſchoben und ihnen ein himmelblaues Donner⸗ wetter aufgeſpielt, den neumodiſchen Herren, daß es ihnen gewiß noch nachbrummt im Kopf!“
„Recht habt Ihr gethan“, ſagte die Frau mit eifrig beiſtimmendem Kopfnicken.„Ich ſorg' nur, es fallt ihnen gar bald wieder was Anderes ein!“
„Darauf brauchen wir nicht erſt lang zu warten“, rief der Stadtrath und rannte auf ſeinen braunen Rock los, der an der Stubenthür am Haken hing. „Du erinnerſt mich gerade recht, das hab' ich über dem Buben ganz vergeſſen— da haben wir die Neuig⸗ keit ſchon!“ Damit hatte er einige gerollte Blätter aus der Taſche gezogen und breitete ſie auf den Hoch⸗ zeitshemden ſeines Sohnes auseinander.
„Was bedeutet denn das?“ fragte die Frau.„Das ſind ja lauter ſchwarze Linien und Buchſtaben darauf,
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