Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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Aber wie iſt mir denn? fuhr er abbrechend und

umherſehend in unverändertem Tone fort.Es iſt doch ſchon zwölfe vorbei und die Suppenſchüſſel ſteht noch nicht auf dem Tiſch? Iſt denn heut' nicht Knödel⸗ tag und es iſt noch gar nicht angerichtet? Da iſt's kein Wunder, wenn die Knödel ſo feſt werden, daß man ſie übers Hausdach werfen könnte! Und der Bub das ſeh' ich jetzt erſt, der Benni iſt auch nicht da. Das iſt mir eine ſaubere Ordnung in dem Haus! Wo ſteckt er denn, der heilloſe Bub? Am End' gibt's ganz was ertra zu ſchreiben und er ſitzt noch drüben in ſei⸗ ner Kanzlei!

Nein, entgegnete raſch einfallend die Frau,da iſt er nicht. Ich hab' ſchon hinübergeſchickt; da hat's geheißen da haben ſie geſagt

Na, was haben ſie denn geſagt? Iſt es ſo was Beſonderes, daß es Dir auf der Zunge hängen bleibt?

Wüßte nicht warum, fuhr die Mutter raſcher, doch mit unverkennbarer Ueberwindung fort.Er war immer drüben in der Kanzlei, und da haben ſie geſagt, er wär' juſtament fortgegangen und hätt' einen Gang zu machen fürs Kammeramt, haben ſie geſagt

Einen Gang fürs Kammeramt! rief der Stadt⸗ rath ärgerlich.Ei, da ſoll ja das himmelblaue Donner⸗ wetter Faule Fiſche, ſag' ich Dir, nichtsnutzige