Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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kommt, und Du trauſt Dir's nicht zu ſagen. Heraus mit der Sprach' oder ich löſ' Dir die Zung'!

Es iſt nichts paſſirt, erwiderte Staſi, ſich all⸗ mälig ermannend,und dem jungen Herrn auch nit, wenn Gottes Willen iſt.

So haſt die Knödel verdalkt oder das Nieren⸗ bratl anbrennen laſſen.

Auch net, jammerte die Magd.Ach Gott, zank die Frau nur net, ich kann ja nichts dafür, daß ich ein ſo windelweich's Herz hab'! Vorhin da hab' ich durch das Schubfenſter hereingeguckt und hab' geſehn, wie die Frau in der Wäſch' herumge⸗ muſtert hat; das iſt mir ſo ſchwer aufs Herz ge⸗ fallen, ich hab' weinen müſſen, daß mich der Bock geſtoßen hat

Es iſt ſchon, wie ich ſag! rief die Frau und ſchlug die Hände zuſammen.Wenn's bei Dir noch

nicht übergeſchnappt hat, biſt auf dem geradeſten Weg

dazu! An der Wäſch' dort iſt doch nichts, daß man weinen muß! Das Herz im Leib lacht einem ja, wenn man ſie nur anſchaut, die prächtigen Hemden von der allerfeinſten Leinwand, wie's im ganzen römiſchen Reich keine ſchönere gibt vom allerbeſten Flachs, Alles von mir ſelber geſponnen, ein Faden wie der andere, ſo gleich und ſo feſt, und doch wieder einer ſchöner wie