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kanern drüben“, fuhr ſie fort und trat vollends in den Fenſtererker, von welchem ſie auf den Platz mit dem Klöſterlein von Maria⸗Stiegen und ſchräg über die Gaſſe nach dem Hauptthore der kurfürſtlichen, Reſidenz hinüber ſehen konnte.„Die Wache vom Leibregiment tritt unters Gewehr, der Hauptmann nimmt ſchon ſeinen Sponton von der Wand herunter— da muß die Ablöſung vor der Thür ſein! Wo er wieder ſtecken mag, der Unglücksbub! Ich muß nur die Köchin nach ihm ſchicken!“ Sie wandte ſich gegen den Hinter⸗ grund der Stube, indem ſie einigemal mit heller angeſtrengter Stimme den Namen Staſi rief; dort, an der Hauptwand vor dem hölzernen, mit ſchwarzen Lederpolſtern belegten Kanapee ſtand der mächtige Cichentiſch, an welchem die Angehörigen des Hauſes ſich zum Frühſtück, Mittagseſſen und Abendmahl verſam⸗ melten; eine hart daneben in die Wand gebrochene Oeffnung mündete in die Küche, ſodaß die Speiſen uumittelbar und ohne Aufſchub im vollſten Saft und Duft aus der Küche ins Zimmer, vom Herde auf den Tiſch gelangen konnten.
Che ſie aber das davor angebrachte bewegliche Fenſterchen in die Höhe zu ſchieben vermocht hatte, ging die Stubenthür auf und die mehrmals Gerufene ſtand auf der Schwelle— eine kleine, nicht mehr ganz


